Datenrettung – Selbermachen oder besser zum Profi
Bei der Frage, ob man die Datenrettung eines defekten Datenträgers Selbst oder doch besser zum Profi geht, hängt vor allem davon ab, ob und wie wichtig Ihre Daten sind. Es gibt natürlich Programme im Internet mit denen man versuchen kann seinen defekten Datenträger selbst zu retten aber viele Nutzer berichten, von teils erheblichen Problemen beim Versuch Daten selbst zu retten.
©Thorben Wengert/pixelio.de
Wie kann ein Schaden überhaupt passieren?
Die Möglichkeiten seine Daten zu verlieren sind vielfältig. Die häufigste Fehlerursache ist wohl das Versehentliche löschen der eigenen Daten. Viele Benutzer berichten auch von gelöschten Dateien durch einen Virus. Auch das irrtümliche Formatieren oder entfernte Partitionen sind häufige Ursachen. Etwas schwerwiegendere Probleme sind Brand oder Wasserschäden, auch Kurzschlüsse und mechanische Probleme sind möglich.
Was kann man tun, wenn man nicht an seine Daten kommt?
Die Wahl, wie man versucht seine Daten zu retten hängt dabei sehr vom Schaden ab. Wenn Sie Ihre Daten nur gelöscht haben und dann noch den Papierkorb gelehrt haben, können sie durchaus versuchen die Daten selbst mithilfe eines Rettungstools wieder herzustellen. Software, die dabei hilfreich sein kann, sind File Recovery. Mit dem Tool File Recovery können gelöschte Dateien die auf Festplatten mit Fat sowie NTFS Format formatiert sind wiederhergestellt werden. Das Tool ist kostenlos und in vielen Download Portalen zu bekommen. Allerdings funktioniert das nur, wenn ihre Hardware nicht Defekt ist. Bei Brand oder Wasserschäden oder auch Kurzschlüssen und mechanischen Problemen gelingt die Datenrettung mittels Software leider nicht. Hier ist der Weg zum Profi angesagt den dort werden die Festplatten mit verschiedensten Methoden untersucht und die Profis können nach eine Problemanalyse recht genau sagen, ob Ihre Daten zu retten sind und was dieses dann kostet.